Mindestlohn-Pläne der Bundesregierung bringen lediglich Teillösung
Stellungnahme bei Bundestagsanhörung
Sozial angemessene Mindestlöhne und eine Stärkung des Tarifsystems sind angesichts abnehmender Tarifbindung und eines stark expandierenden Niedriglohnbereichs notwendig. Die Bundesregierung verfolgt das richtige Ziel, wenn sie die Voraussetzungen dafür verbessern will. Mit den Gesetzentwürfen für eine Reform des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes und des Gesetzes über die Festsetzung von Mindestarbeitsbedingungen wird es aber nur zum Teil gelingen, das Problem von Niedrig- und Armutslöhnen in den Griff zu bekommen. Zu diesem Ergebnis kommen Dr. Reinhard Bispinck und Dr. Thorsten Schulten in einer Stellungnahme für die heute stattfindende öffentliche Anhörung vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages. "Bereits heute ist absehbar, dass trotz der vorgeschlagenen Maßnahmen große Regelungslücken bestehen bleiben und zahlreiche Beschäftigte nach wie vor ohne einen angemessenen Mindestlohn auskommen müssen", schreiben die Tarifexperten des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung. ... mehr
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» von Sebastian Kübler
Link: Hans Böckler Stiftung
Verdienst der Zeitarbeit - Positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt
BZA-Hauptgeschäftsführer Ludger Hinsen
Mit großer Freude reagiert die Zeitarbeitsbranche auf die jüngsten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, nach denen die Anzahl der Arbeitslosen zum ersten Mal seit 16 Jahren auf einen Stand von unter 3 Mio. Beschäftigten gesunken ist. "Dies ist auch ein Verdienst der Zeitarbeit", so der Hauptgeschäftsführer des BZA, Ludger Hinsen. "Mit dem Aufschwung der Zeitarbeit sind Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt aufgetreten, deren Geschäftsmodell gerade darin besteht, Menschen in Arbeit zu bringen." ... mehr
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» von Sebastian Kübler
Link: Bundesverband Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen e.V. (BZA)
Die Entwicklung des Arbeitsmarktes in München Oktober 2008
Münchner Arbeits-Markt im Oktober - "Goldener Oktober"
Goldener Oktober" auf dem Münchner Arbeitsmarkt -
Seit 2001 erstmals wieder weniger als 50.000 Arbeitslose
Übertragen auf den Münchener Arbeitsmarkt hat der "Goldene Oktober" gehalten, was er verspricht. Hans Werner Walzel, Vorsitzender der Geschäftsführung, Agentur für Arbeit München:"Von den aktuellen Turbulenzen auf den Finanzmärken und den gedämpften Wirtschaftsprognosen zeigt sich der Arbeitsmarkt in München aktuell unbeeindruckt. Besonders erfreulich ist: Seit November 2001 gibt es im Agenturbezirk München erstmals wieder weniger als 50.000 Arbeitslose, was unseren optimistischen Erwartungen vom Jahresbeginn Rechnung trägt." Derzeit zählt die Agentur für Arbeit München genau 48.638 Arbeitslose, das sind 1.858 Arbeitslose weniger als im September und 7.358 Personen weniger als im Oktober 2007. Somit verringert sich die Arbeitslosenquote von 4,3 auf 4,1 Prozent - ein Wert, den es zuletzt vor sieben Jahren im November 2001 gab. ... mehr
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» von Sebastian Kübler
Link: Orginal mit Grafiken
Link: Agentur für Arbeit München
Die Entwicklung des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes im Oktober 2008
Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur
"Auch im Oktober zeigten sich noch keine gravierenden Auswirkungen der konjunkturellen Abschwächung und der Lage an den Finanzmärkten auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosigkeit ging zurück. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm weiter zu. Und auch die Stellenmeldungen der Unternehmen signalisieren weiterhin einen hohen Bedarf an Arbeitskräften", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise. ... mehr
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» von Sebastian Kübler
Link: Bundesagentur für Arbeit
Link: Statistiken der Arbeitsagentur
Die Sommerzeit endet am 26. Oktober 2008
Am Sonntag, den 26. Oktober 2008, um 3 Uhr ist es eigentlich 2 Uhr
Am Sonntag, den 26. Oktober 2008, um 3 Uhr morgens endet dieses Jahr in Deutschland die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Zu diesem Zeitpunkt wird die Uhr um eine Stunde auf 2 Uhr Mitteleuropäische Zeit (MEZ) zurückgestellt. Im Jahr 2009 wird die Sommerzeit am Sonntag, den 29. März, beginnen.
Mit Wirkung zum 04. Juli 2008 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Zuständigkeit für die gesetzliche Zeit vom Bundesministerium des Innern übernommen. Deshalb wird das BMWi nunmehr auch alljährlich auf den Beginn und das Ende der Sommerzeit hinweisen. Beginn und Ende der Sommerzeit werden zudem im Voraus für die jeweils folgenden 5 Jahre im Bundesanzeiger bekannt gemacht ... mehr
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» von Sebastian Kübler
Link: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Die Entwicklung des Arbeitsmarktes in München September 2008
Münchner Arbeits-Markt im September - Sommerflaute überwunden
Nach dem saisonüblichen leichten Anstieg im Augustmonat, setzt sich der Abbau der Arbeitslosenzahlen im September weiter fort. Die Arbeitslosenzahlen reduzieren sich im Vergleich zum Vormonat August um 942 auf 50.694, dies sind 7.897 weniger als vor einem Jahr. Ulrich Viertl, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit München: "Wir sind in München gut über den Sommer gekommen. Dank des stabilen Arbeitsmarktes hat sich im September der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk weiter fortgesetzt und erreicht eine Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent. Wenn diese erfreuliche Entwicklung anhält, dürfte zu erwarten sein, dass die Zahl der Arbeitslosen unter die 50.000-der Marke fällt". ... mehr
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Link: Orginal mit Grafiken
Link: Agentur für Arbeit München
Zeitarbeit in der Europäischen Union
BZA-Hauptgeschäftsführer Ludger Hinsen
Zeitarbeit in der Europäischen Union: Für Dienstleistungsfreiheit und Arbeitnehmerschutz
"Der BZA unterstützt die in der Entsenderichtlinie verankerten Ziele Dienstleistungsfreiheit und Arbeitnehmerschutz." Dies sagte BZA-Hauptgeschäftsführer Ludger Hinsen anlässlich der Konferenz der Europäischen Kommission "Forum zum Thema Rechte von Arbeitern und wirtschaftliche Freiheit" am 09.10.08 in Brüssel.
Die EU-Entsende-Richtlinie dient der Weiterentwicklung der Dienstleistungsfreiheit innerhalb der Europäischen Union. Unternehmen dürfen auch Personaldienstleistungen in der ganzen EU anbieten; Rechte und Pflichten der zu diesem Zweck entsandten Mitarbeiter richten sich nach der Entsende-Richtlinie, die grundsätzlich darauf hinwirken will, dass die Mindestarbeitsbedingungen die gleichen sind wie für einheimische Beschäftigte. Auf der Konferenz, bei der der BZA auf Einladung der Europäischen Kommission die Interessen der deutschen Zeitarbeit vertreten hat, ging es um die Frage, ob die Entsende- Richtlinie verschärft werden müsse. ... mehr
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Link: Bundesverband Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen e.V. (BZA)
Zeitarbeit: Soziale Sicherheit und Flexibilität gehen Hand in Hand
BZA-Hauptgeschäftsführer Ludger Hinsen
Zu dem heute stattfindenden IG Metall-"Aktionstag gegen prekäre Arbeit" erklärt der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen Ludger Hinsen:
"Die IG Metall zeichnet mal wieder ein völlig verfehltes Bild der Zeitarbeitbranche. Die Zeitarbeit ist eine besonders moderne und zukunftsorientierte Form der Arbeit. Sie dient der Beschäftigungssicherung und erhält den Wirtschaftsstandort Deutschland. Keine andere Branche schafft den Spagat, die Ansprüche der Wirtschaft nach dringend notwendiger Flexibilität mit der berechtigten Forderung der Beschäftigten nach sozialer Sicherheit zu vereinen. Anstatt die Zeitarbeit kontinuierlich zu diskreditieren ... mehr
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Die Entwicklung des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes im September 2008
Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur
"Von der Abschwächung der konjunkturellen Dynamik und den Turbulenzen an den Finanzmärkten zeigt sich der Arbeitsmarkt bisher unbeeindruckt. Die Arbeitslosigkeit geht zurück. Die Beschäftigung ist weiter gewachsen. Und die Nachfrage nach Arbeitskräften bewegt sich weiter auf hohem Niveau", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise. ... mehr
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Link: Bundesagentur für Arbeit
Link: Statistiken der Arbeitsagentur
Lohnentwicklung in Europa
Europäischer Tarifbericht: Keine Anzeichen für Lohn-Preisspirale
12 von 27 EU-Ländern haben 2007 den lohnpolitischen Verteilungsspielraum nicht ausgeschöpft. Die nominalen Bruttolöhne in diesen Ländern stiegen weniger stark als die Summe aus Preis- und Produktivitätszuwachs. Damit verschob sich in einem Jahr mit starkem Wirtschaftswachstum und positiver Arbeitsmarktentwicklung in knapp der Hälfte EU-Staaten das Verhältnis von Kapital- und Arbeitseinkommen erneut zu Gunsten der Kapitaleinkommen. Zwar wuchs die Zahl der Länder, in denen der Verteilungsspielraum ausgeschöpft wurde, im Vergleich zu 2006 von 9 auf 15. Im EU-Durchschnitt fiel die Verteilungsbilanz 2007 aber zum vierten Mal in Folge negativ aus: Die nominalen Bruttolöhne blieben um 0,8 Prozentpunkte hinter dem Preis- und Produktivitätsanstieg zurück. ... mehr
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Link: Hans Böckler Stiftung